Sonntag, 5. Februar 2017

Bullet Journal - Der Planer


Ich kaufe mir jedes Jahr einen Kalender um einfach alles eintragen zu können und so habe ich eine tolle Übersicht über meine Termine, Geburtstage und Notizen. 
Für dieses Jahr wollte ich unbedingt einen Filofax haben und mein Lieblingsmensch schenkte mir einen zu Weihnachten DIN A6 groß, in Pink mit Zubehör wie Stickers und so. Ich war total begeistertn und habe direkt ein paar Seiten verschönert. Mir wurder er aber schnell langweilig und ich fand ihn ziemlich klein und unhandlich, da man die Seiten nicht so ganz umschlagen konnte um vernünftig "arbeiten" zu können. 
Vor zwei Wochen erzählte eine Arbeitskollegin von Bullet Journaling und ich sagte nur: " Bullet was?"
Sie erklärte mir kurz was Bullt Journaling ist und am gleichen Abend habe ich mich an den Laptop gesetzt und danach gesucht, da es sich sehr interessant angehört hat. 
Ich war sofort begeistert und dachte mir nur, das ist genau das richtige für mich! 

Bullet was? 
Der New Yorker Designer Ryder Caroll entwickelte sein erstes Bullet Journal. 
"Das Bullet Journaling ist ein analoges System, das dazu designt wurde, die Vergangenheit nachzuverfolgen, die Gegenwart zu organisieren und die Zukunft zu planen."

Man kan also Kalender, Tagebuch, Notizbuch und Posiealbum in einem Buch vereinen. 

Was brauche ich? 
Alles was man zum Bullet Journaling braucht ist ein Notizbuch mit gepunkteten Linien, in der Fachsprache nennt man es auch "dotted". Ich nutze das Notizbuch Leuchtturm 1917. 
Du kannst aber auch jedes andere Notizbuch nutzen. Zu Verschönerung habe ich mir noch Whasi Tape, Stickers und Stempel gekauft. 
Das schöne ist einfach, das man außer die Bullet Regeln den Kalender so gestalten kann wie man es möchte. 

Die Schritte: 
Schritt 1: Index
Die ersten Seiten sind für den Index (Inhaltsverzeichnis)reserviert. Bei dem Leuchtturm Notizbuch ist das Inhaltsverzeichnis schon drin. Man muss nur die entsprechenden Seitenzahlen und die Bezeichnung eintragen. Also sehr praktisch. 

Schritt 2: Jahresübersicht
Nach dem Index folgt eine Jahresübersicht. Da ich im Januar angefangen habe, beginnt meine Übersicht auch mit dem Januar und die Feiertage habe ich einfach mit einem Textmarker markiert. 

Schritt 3: Ziele
Hier notierst du deine Ziele,, die du dir für das Jahr gesetzt hast oder welche Projekte du machen möchtest. Da ich kein Mensch bin, der sich Ziele setzt, habe ich mich dagegen entschieden.
Ich habe nach der Übersicht eine Geburtstagsübersicht erstellt, wo ich alle Geburtstage eintragen kann. 

Schritt 4: Monatsübersicht
Nun kommt die Monatsübersicht, hier kannst du die bereits feststehende Termin eintragen oder die Geburtstage oder verschiedene Aufgaben. 

Schritt 5:Wochenübersicht / Tagesübersicht
Jetzt kommen wir zur Wochenübersicht, Meine gehen meistens über zwei Seiten und ich gestalte jede Seite anderes. Danach trage ich die jeweiligen Aufgaben oder Termine ein. Wenn mir die Seite doch etwas zu leer ist, gestalte ich sie einfach noch etwas und es sieht direkt ganz anderes aus. 

Schrit 6: Persönliches
Tobe dich in deinem Kleinder aus und probiere neues aus. Zwischendurch habe ich einfach mal etwas gemalt, einen Putzplan erstellt, eine Hochzeitsliste erstellt (da ich ja bald heirate), eine Liste für Filme die ich noch sehen möchte und eine Liste für Bücher eingebaut. Regeln und Aufbau sind vielleicht eine Hilfe, aber ich habe meinen Bullet nach meinen Wünschen und Vorstellungen desigt, so wie er mir gefällt! 


Mir macht das Bullet Journaling einen rießen Spaß und jeden Sonntag nehme ich mir 1-2 Stunden dafür Zeit und schalte einfach mal ab! 

Bist du dir noch unsicher? 
Inspiriere dich von Bullet Journal Ideen auf pinterest, google oder Instagram. da sind so tolle und einfach Ideen bei. 



Kennst du Bullet Journaling schon? Wie findest du es?
Hast du auch so einen Kalender?

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